Blutskandal-Kampagne: WIR KÄMPFEN - WEITER für die Fortführung der Entschädigungszahlung an durch Blutprodukte HIV- & HCV-infizierte Personen, KÄMPFT MIT UNS!
Blutskandal-Kampagne: WIR KÄMPFEN - WEITERfür die Fortführung der Entschädigungszahlung andurch Blutprodukte HIV- & HCV-infizierte Personen, KÄMPFT MIT UNS!     

Herzlich Willkommen, wir freuen uns, dass Du hier bist!

Diese Seite ist für all' diejenigen, die sich für das Thema rund um den Blutskandal aus den 80er/90er Jahren interessieren, selbst betroffen sind (Hämophile UND Nicht-Hämophile) &/oder aktiv ihren Teil dazu beisteuern wollen, Opfern & Betroffenen des Blutskandals ein würdevolles & finanziell angemessen gesichertes Leben zu ermöglichen sowie den Gedanken zu beseitigen, sich für sein Leben entschuldigen zu müssen.

Schaut euch um, nehmt Kontakt auf, bringt euch ein -

wir freuen uns über jede Resonanz & besonders über jede (Re)Aktion!

 

Kampagne Kontakt: Lynn Sziklai - lynn.s[at]gmx.de

Wissenschaftliche Untersuchung zur Lebenssituation hämophiler Personen

 

 

Im Rahmen der Vorbereitung einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Lebenssituation hämophiler Personen (mit & ohne begleitende HIV- &/oder HCV-Erkrankung), möchten wir in Erfahrung bringen, welche Dinge in solch einer Untersuchung auf jeden Fall erfragt werden sollten! Oftmals gehen solche Befragungen an der Sache vorbei, werden bestimmte Gruppen ausgeschlossen, oder Themen ignoriert. Diesem möchten wir entgegenwirken & die tatsächlichen Belange befragen.

Wo drückt der Schuh? Was möchtet ihr gerne loswerden? Was kann dabei helfen, die Lebenssituation möglichst vieler Personen aus der genannten Zielgruppe adäquat abzubilden? Teilt euch mit!
Ideen & Anregungen bitte bis Ende August per Nachricht über das Kontaktformular.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Wenn man von Seiten der Politik & sogar aus den Mündern derer, die eigentlich für die Opfer des Blutskandals kämpfen sollten, hört, eben jenen ginge es doch gut - & dann stirbt ein weitere Freund & Mitstreiter nicht aufgrund von HIV sondern HEPATITIS C - fragt man sich, was, außer dem Tod, noch helfen soll, um denen, die annähernd Gerechtigkeit herbeiführen könnten, die Augen zu öffnen.
 
Bitte teilt unseren Nachruf auf Facebook & lasst unseren lieben Elmar noch einmal durch die Öffentlichkeit gehen.
Sein Tod soll nicht umsonst gewesen sein. Danke!
 
---
 
Elmar Czech war vieles. Vor allem ein selbstbewusster, lebensbejahender, verlässlicher Freund. Wie viele unserer Mitstreiter infizierte auch er sich während des Blutskandals neben HIV auch mit Heptatis C. Dafür gibt es bis heute weder offizielle Anerkennung noch Entschädigung, obwohl die Fakten klare Worte sprechen: Pharmaindustrie & Politik sind Hauptverantwortliche!
 
Elmar war auf eine Lebertransplantation angewiesen. Vorbereitende operative Eingriffe wurden in den letzten Wochen vorgenommen, Doch viele erschwerende Faktoren spielten zusammen & Elmar musste in's künstliche Koma versetzt werden. Er wurde mit allem, das möglich war, am Leben erhalten. Sein Zustand verbesserte sich jedoch nicht. Die Entscheidung, die Maschinen letztlich abzuschalten, war in seinem Sinne. Doch über das alles hinaus wollte Elmar LEBEN.
 
Wenn man die Opfer des Blutskandals ernster nehmen, ihr Leid öffentlich anerkennen & entschädigen würde, könnte so manchem Betroffenen solch ein unwürdiger Abschied eventuell erspart bleiben indem Bedingungen geschaffen würden, die angemessener wären.
Wir, die Blutskandal-Kampagne & der VOB e.V., wollen & werden weiterkämpfen.
 
Für Uwe, für Elmar & alle, die vor ihnen gehen mussten & nach ihnen gehen werden. Denn eines steht fest: Gerechtigkeit haben die Opfer des Blutskandals noch lange nicht erhalten.

Trauerfeier für Uwe Just

Uwe Just, unser guter Freund & Mitstreiter, musste am 15. Juli viel zu früh &

viel zu plötzlich von uns gehen.

Am 25. Juli um 14Uhr fand auf dem Sandhausener Waldfriedhof nahe Heidelberg

die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung im Kreise seiner Angehörigen,

Liebsten, KollegInnen, FreundInnen & vielen weiteren Menschen statt,

die Uwe die letzte Ehre erweisen wollten.

 

Es war persönlich, ergreifend, unendlich traurig & manche Stellen

gewährten dennoch auch Raum für ein Schmunzeln - genau so, wie Uwe es gewollt hätte.

Uwe's respektables soziales Engagement, sein Kampfgeist, sein sympathisches Wesen

& noch vieles vieles mehr ist Teil des riesengroßen Etwas, das nun als Lücke

zwischen uns allen, die ihn kannten & liebten, steht & mit nichts anderem

als den besten Erinnerungen an ihn gefüllt wird.

 

Die Trommelklänge, denen wir während der Trauerfeier lauschen durften,

waren eingängig als Sinnbild Deines Lebensweges wahrzunehmen.

Mal laut, mal leise, sanft rauschend oder bestimmt hämmernd,

über all' dies nie abreißend aber am Ende... doch verstummend.

 

Wir danken der Aidshilfe Heidelberg für die Möglichkeit, im Rahmen eines Trauercafés

gemeinsam Abschied von Uwe zu nehmen. Wir durften ganz besondere tolle Menschen

kennenlernen & einen persönlichen familiären Austausch erleben.

 

Wir trauern, dass Du weg bist, aber wir feiern noch mehr,

dass Du da warst, lieber Uwe! Ruhe in Frieden & Rock'n'Roll!

Uwe Just, unser wunderbarer Freund & Mitstreiter, verstarb am Montag, den 15. Juli, plötzlich & viel zu früh aufgrund innerer Blutungen. Danke an alle, die mitgeholfen haben & weiterhin helfen, Uwe ein letztes Mal durch die Öffentlichkeit zu begleiten.
 
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, den 25. Juli, um 14Uhr auf dem Waldfriedhof in Sandhausen statt (Hermann-Löns-Weg 109, 69207 Sandhausen). Neben den Angehörigen sind hierzu Freunde, Bekannte, Mitstreiter, Unterstützer & alle, die einfach nur Abschied nehmen & Uwe gedenken wollen, herzlich eingeladen.
 
Uwe war der Kampf für die Interessen der Opfer des Blutskandals sehr wichtig. Er hat sich leidenschaftlich dafür eingesetzt, Aufmerksamkeit auf unsere Forderungen zu lenken. Es wird darum gebeten, auf Blumen, Gestecke etc zu verzichten & stattdessen Spenden an den Verband der Opfer des Blutskandals - VOB e. V. zu richten:
 
VOB e.V.
IBAN: DE37 8306 5408 0004 0155 68
BIC: GENODEF1SLR
Kreditinstitut: VR- Bank AGB- Land/ Skatbank
Verwendungszweck: Uwe Just
 
Unser herzlichster Dank richtet sich an Uwe's Ehefrau, Manuela Just. Wir sind bei Dir & sorgen dafür, dass Uwe's Vermächtnis gewürdigt wird & er somit an jeder Aktion, die damit ermöglicht wird, mitwirkt. Uwe, in unseren Herzen lebst Du ewig!
 
*     *     *     *     *     *     *     *     *     *

Uwe Just - es ist traurig, macht uns ohnmächtig, fassunglos & wütend. Am Montag, den 15. Juli 2019, verstarb er aufgrund innerer Blutungen viel zu früh und plötzlich. Dass ihn Sanitäter in voller Seuchenschutzmontur mit in's Krankenhaus nahmen, ist pietätlos, eine Demütigung & ein Armutszeugnis. Vollkommen desaströse Zustände aus den 80er-/90er-Jahren! Knapp 22 Jahre war er mit seiner Frau Manuela Just verheiratet, sie freuten sich beide darauf, bald ihre silberne Hochzeit feiern zu können.

 

Uwe war selbstbewusst, offen, herzlich, aktiv, hilfsbereit, gerecht, wertvoll, gut. Er war POSITIV - im wahrsten Sinne des Wortes. Er hinterlässt eine große Lücke - als Freund & auch als Mitstreiter. Er kämpfte mit der Blutskandal-Kampagne stets an vorderster Front für die Interessen der Opfer des Blutskandals & zählt darüber hinaus zu den Gründungsmitgliedern unseres Vereins VOB e.V. & engagierte sich für die Aids-Hilfe.

 

Ein Handicap, egal welches, war für ihn der Grund, zu sagen "Jetzt erst recht!". Du, lieber Uwe, hättest, wie viele andere, ein Leben mit weniger Schmerz & Leid verdient. Trotz allem durften wir Dich immer als starken & optimistischen Menschen erleben. Du bleibst uns in allerbester Erinnerung & es tut weh, Dich gehen zu lassen.

 

Ruhe in Frieden, lieber Uwe Just!

NEWS: Einen Überblick der Aktivitäten unseres Vereins, des VOB e.V., erhaltet ihr auf www.nochleben.de

Die erste Jahreshauptversammlung unseres Vereins

fand am 14. April 2018 in Wiesbaden statt.

Mehr dazu auf der Seite unseres Vereins.

"Nichts ohne uns über uns!"

16.10.2017 - Protest-Versammlung Contergan-Geschädigter für mehr Mitwirkungsrechte

vor dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen & Jugend in Berlin:

Einblick in die Veranstaltung

16.10.2017 - Solidaritätsbotschaft für die Opfer des Blutskandals:

01.06.2017 - Gemeinsame Pressemitteilung der Coordination gegen BAYER-Gefahren & der Blutskandal-Kampagne zur Verbaschiedung des neuen HIV-Hilfegesetzes:

26.04.2017 - Anhörung im Deutschen Bundestag / 113. Sitzung des Ausschusses für Gesundheit

 

> > > > (Betroffene) Mitglieder bitten Hämophilieverband um Betroffenen als Sprecher - erfolglos < < < <

Mehr Info & Video (Parlamentsfernsehen)

Frau Bärbel Bas (MdB, SPD, gesundheitspol. Sprecherin & Stiftung Humanitäre Hilfe) äußert sich zur Kampagne:

 

"Sie haben mit Ihrem Engagement viel bewegt und vor allem haben Sie die Betroffenen darin unterstützt, an die Öffentlichkeit zu gehen und im wahrsten Sinne des Wortes „Gesicht zu zeigen“. Ich bin überzeugt, dass es gerade die offene Schilderung der einzelnen Schicksale war, die die Abgeordneten aller Parteien bewegt hat,

von ernst gemeinten Zusagen auch endlich zu konkreten Handlungen zu kommen."

 

DANKE, liebe Frau Bas!

Höhepunkt Berlin = ERFOLG!

Info-Stand, Politcafé + Demo,

mehr zum "Berlin-Auftakt"

-> Lebenslange Entschädigungszahlung jetzt + Dynamisierung ab 2019 in Aussicht

Und wo bleiben Pharmaindustrie & DRK?

NEWS: Unser neuer Verein / Verband für Opfer des Blutskandals.

Mehr zum VOB e.V. hier

Reaktionsgrundlage

In der Broschüre "Hämophilieblätter" (1/2016 - August) der Deutschen Hämophiliegesellschaft (DHG) war linksstehendes Schreiben des damaligen DHG-Vorsitzenden Werner Kalnins enthalten, welches über die gescheiterten Verhandlungen mit dem Bundesministerium für Gesundheit aufklärt.

 

Die Forderungen nach zum Einen Entschädi-gungszahlungen bis an's Lebensende der Betroffenen sowie zum Anderen Berücksichtigung des Inflationsausgleiches bei den Zahlungen wurden abgewiesen.

 

Wir finden: Es genügt & ist dazumal mit nichts zu entschuldigen, dass damals medizinische Verbrechen an den betroffenen Personen verübt wurden, die hätten vermieden werden können & zu denen sich bis heute weder ein Verantwortlicher öffentlich bekannt noch dafür entschuldigt hat.

 

Es braucht kein ZWEITES Verbrechen, welches dadurch zu deklarieren ist, dass den infizierten Personen erneut die Hoffnung auf einen sorgenfreien Blick in die (auch längerfristige) Zukunft genommen wird, dass Industrie & DRK sich aus der Verantwortung ziehen wir nur briefeschreibend dabei zusehen.

 

 

Reaktionsgrundlage
Bekanntgabe DHG 2016.pdf
PDF-Dokument [663.5 KB]

Wir sind auch auf Facebook!

Blutskandal-Kampagne

Partner:

Deutsche Aidshilfe

Aidshilfe

IGH

DHG

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Homepage von Lynn Sziklai